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Kannengiesser

Zahnarztpraxis

Dr. med. Carmen Kannengießer M.Sc.

Diese Woche: Frühsprechstunde von 7 – 15 Uhr
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klassischganzheitGanzheitliche Zahnmedizin?

Die Zahl der Patienten mit chronischen Krankheits- und Schmerzzuständen nimmt ständig zu.

Eine Vielzahl von Symptomen tritt auf, die „verwaschene Bilder“ entstehen lässt. Diese wiederum lassen sich häufig schulmedizinisch nicht einordnen.

Sie entstehen aus einer Vielfalt von Faktoren, die zuerst das System der bindegewebigen Grundregulation stören und nachfolgend über funktionelle Störungen der Organe zu echten Pathologien (Krankheiten) führen.

Um solche Störfaktoren zu finden, werden vermehrt bio-energetische Methoden zur Diagnostik und Therapie in Medizin und Zahnmedizin eingesetzt.

Der Zahnarzt spielt dabei eine entscheidende Rolle, weil gerade Kopfherde und hier besonders auch kranke und tote Zähne, Entzündungen des Zahnhalteapparates, Zahnfüllungs- und Zahnersatzmaterialien u.v.m. ein besonders großes Störpotential haben. Hinzu kommt die mit zunehmendem Stress immer wichtigere Rolle des Kiefergelenkes, welches bei Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD) über den „Dreifachnerv“ und das Craniosacrale System (welches faktisch vom Schädel bis zum Wirbelsäulenende reicht), Störungen im ganzen Körper auslösen kann.

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„Zahnmedizin ist Medizin“

Diese Aussage von Prof. Meyer ist mehr als 10 Jahre alt! (Meyer 1998).
Er sagt weiter: „Die eigentlichen Krankheiten der Mundhöhle im medizinischen Sinne und damit auch ihre Wechselwirkungen mit anderen Körperfunktionen – werden bedenklich vernachlässigt“ (Meyer 1998).

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass „Zusammenhänge zwischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen, Frühgeburten und entzündlichen Parodontalerkrankungen bestehen. Aber auch Kopf- Gesichts- und migräneartige Schmerzen sowie orthopädische Probleme zeigen ebenfalls einen hohen Anteil zahnmedizinischer Kausalität u.v.a.“ (Meyer 1998).

Ganzheitliche Medizin wird als ein Ansatz in der Gesundheitsfürsorge definiert, wonach der ganze Mensch in seinem Lebenskontext mit der Betonung von Subjektivität und Individualität betrachtet und behandelt werden soll. Das bedeutet, dass bei einer ärztlichen Behandlung die Einheit von Körper, Seele und Geist, Ideale und Wertvorstellungen des Patienten, aber auch seine Lebensweise (Bewegung, Ernährung, Stress, Entspannung), die soziale Umwelt mit allen Beziehungen (Partner, Familie, Beruf, Mitmenschen, Gesellschaft), die natürliche Umwelt (Wasser, Boden, Luft, Klima), die künstliche Umwelt (Wohnraum, Arbeitsplatz, Technik), aber möglicherweise auch Übersinnliches (Religion, Glaube, Spiritualität) berücksichtigt werden sollten (Pschyrembel 2002).

Der Mensch darf somit nicht nur Objekt ärztlicher Techniken sein. Er ist mehr und sollte im Sinne des Humanismus als Maß aller Dinge, in seiner Ganzheit, wahrgenommen und behandelt werden. Um das zu realisieren, sind Methoden der Schulmedizin, der biologischen Medizin und alternative Heilmethoden mit Methoden der Psychotherapie zu einer einheitlichen Therapie zu kombinieren. Das Gesagte zeigt aber auch ganz deutlich, wie sich eine solche Therapieweise unterscheidet von der allgemein üblichen symptomatischen, wie sie derzeit in der Schulmedizin und da auch in der Zahnmedizin, gelehrt und praktiziert wird. Gleichwohl zeigt sie, dass es keine „Ganzheitliche Zahnmedizin“ geben kann! Es gibt den Begriff der «Ganzheitlichen Medizin», wie oben erläutert, der die Zahnmedizin als Teilgebiet der Medizin einschließt, ebenso wie z.B. die Augenheilkunde, die Orthopädie u. a.. Daher spreche ich bewusst „nur“ von „Zur Ganzheitlichkeit der Zahnmedizin“ und nicht von „Ganzheitlicher Zahnmedizin!“

...die Zahnheilkunde als Fachgebiet der Medizin spielt somit eine ganz wesentliche Rolle. Der Zahnarzt ist ein wichtiger Partner, der rechtzeitig in das Therapiekonzept, besonders bei chronisch Kranken, eingebunden werden muss.

„Denn nicht die Mundhöhle erkrankt, sondern das Gesamtsystem Mensch!“


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