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Kannengiesser

Zahnarztpraxis

Dr. med. Carmen Kannengießer M.Sc.

Diese Woche: Frühsprechstunde von 7 – 15 Uhr
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Zahnärztliche Schlafmedizin

Wie gefährlich ist Schnarchen?

Ca. 30 Millionen Deutsche schnarchen, Alte und Junge. Lebenspartner erfahren eine nächtliche Ruhestörung. Über Schnarchen werden Witze gemacht, Ehepartner müssen getrennt schlafen oder aber das Problem wird totgeschwiegen, weil es peinlich ist.

Was versteckt sich dahinter?

Weitestgehend unbekannt ist, dass sich hinter dem Symptom Schnarchen das doch recht schwerwiegende Krankheitsbild des Schlafapnoe-Syndroms, verbergen kann.

Was ist das?

Es ist ein sich wiederholendes Kollabieren der Atemwege im Rachenbereich. Es kann zu Atempausen (Apoen) führen. Solche Atempausen können bis zu 2 Min. andauern. Unterbewusste Weckreaktionen des Gehirns verhindern das Ersticken im Schlaf. Die Folgen sind Zerschlagenheit und Müdigkeit am Morgen sowie nachfolgend auch eine Tagesschläfrigkeit. Gefährlich werden monotone Situationen für diese Menschen. So kann z.B. der so genannte Sekundenschlaf im Auto zu Verkehrsunfällen führen. Die nicht behandelte Schlafapnoe ist mit erhöhten Risiken für Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfälle u.a. verbunden.
Therapiert wird die Schlafapnoe mit nächtlicher Überdruckbeatmung, die in Schlaflaboren begonnen und später vom Patienten mit einer speziellen Nasenmaske fortgesetzt wird. Damit wird gesichert, dass der Atemweg nicht kollabieren kann.

Was kann der Zahnarzt tun?

Der Zahnarzt kann mit einer speziell angefertigten Unterkieferschiene helfen, die Atemwege durch eine Vorverlegung desselben nachts offen zu halten. Schnarchen und Apnoe werden dadurch verhindert.

Teamwork von Schlafmedizinern und Zahnärzten kann helfen!

 

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