Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) als Ursache chronischer Schmerzen
Eine Cranio- Mandibuläre Dysfunktion, kurz CMD genannt, bezeichnet eine Fehlstellung zwischen dem Schädel (Cranium) und Unterkiefer (Mandibula) - häufig mit Auswirkungen auf die gesamte Statik von der Halswirbelsäule abwärts bis zu den Füßen. Wenn der Biss nicht stimmt, kann es zu verschiedensten Symptomen, wie Kiefergelenkknacken, Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus, Schnarchen/Schlafapnoe, aber eben auch zu Verspannungen und Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule und des gesamten übrigen Bewegungsapparates kommen. Hinzukommende Stresssituationen können die Symptomatik deutlich verstärken.
Die Ursache chronischer Schmerzen kann in vielen Fällen nicht gefunden werden. Patienten bringen o.g. Symptome nicht in Verbindung mit ihren Zähnen bzw. ihrem Fehlbiss. Die Behandlung erfolgt meist symptomatisch: Schmerzmittel, Krankengymnastik, Einrenken.
Leiden Patienten bereits über einen längeren Zeitraum unter den o.g. Beschwerden, so werden sie von „normalen“ Ärzten oft nicht mehr ernst genommen, aber auch Orthopäden verneinen häufig den möglichen Zusammenhang von Rückenbeschwerden und Fehlbiss.
Nur speziell ausgebildete Zahnärzte, Ärzte und Manualtherapeuten sind in der Lage, CMD zu erkennen und zu behandeln. (...)
ganzer Beitrag von M.Sc. Dr. med. Carmen Kannengießer als PDF
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